Osteopathie – ganzheitliches manuelles Heilverfahren

Durch unsere Osteopathin

Dorit Mersiowsky

Die Osteopathie ist ein manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept, bei dem der gesamte Mensch und nicht ausschließlich seine akute Erkrankung im Mittelpunkt steht. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers über verschiedene Techniken anzuregen.

Behandlungsmethoden und Techniken der Osteopathie

Am Anfang der osteopathischen Behandlung steht immer die Diagnose von Dysfunktionen oder Blockaden.

Um diese Dysfunktionen zielgenau zu identifizieren, benötigt der Osteopath einen geschulten Tastsinn. Zur Lösung der Bewegungseinschränkung stehen dem Therapeuten verschiedene Techniken zur Verfügung.

Im Mittelpunkt der Therapie der inneren Organe steht hingegen die Förderung der natürlichen Organ-Beweglichkeit. Verschiedene Griffe sollen die Eigenbeweglichkeit der Organe stimulieren und die Verbindung zu den Lymph- und Blutgefäßen für eine bessere Ver- und Entsorgung des Gewebes positiv beeinflussen.

Entsprechend der Philosophie der Osteopathie und anderer ganzheitsmedizinischer Verfahren sollte der behandelnde Therapeut seinem Patienten möglichst wertfrei und intentionslos gegenübertreten. Der Patient wird stets als Ganzes in seinem Sein erfasst. Die Osteopathie beschränkt sich nie auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern versucht, die Gesundheit zu finden und zu fördern.

Die Dauer einer osteopathischen Behandlung liegt normalerweise zwischen 30 und 60 Minuten. Nach der Behandlung wird dem Körper eine Regenerations- und Reaktionszeit von ein bis vier Wochen zugestanden. Dabei ist zu beachten, dass es innerhalb dieser Zeit auch bei erfolgreicher Behandlung zunächst zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Symptome kommen kann. Der genaue Behandlungsverlauf ist immer vom Einzelfall abhängig.

Anwendungsgebiete der Osteopathie

Die Osteopathie beschränkt sich in der Therapie und Diagnose nicht allein auf den Bewegungsapparat. Grundsätzlich kann das Verfahren überall dort eingesetzt werden, wo den Beschwerden funktionelle Störungen zugrunde liegen. Um die Gesundheit des Patienten zu verbessern, wird die Osteopathie sowohl als Einzeltherapie als auch begleitend zu anderen medizinischen Therapieverfahren genutzt.
 

Zu den Anwendungsgebieten gehören unter anderem:

  1. Gelenk-, Muskel- und Sehnenbeschwerden
  2. Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich
  3. Verdauungsstörungen
  4. Menstruationsbeschwerden
  5. Ohrgeräusche
  6. Schwindel
  7. Entwicklungsverzögerungen bei Kindern